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Damen Berichte

Finalturnier um die Deutsche 7er Meisterschaft der Frauen – Hamburg

 

Am vergangenen Wochenende trat die Damenmannschaft des Stuttgarter Rugby Club die lange Zugreise in den Norden nach Hamburg an. Dort sollte in einem zweitägigen Finalturnier – zudem sich die 12 besten Mannschaften ganz Deutschlands qualifiziert hatten – der deutsche Meister im 7er Rugby der Frauen ermittelt werden.

Der erste Turniertag startete für das Team aus Stuttgart am frühen Samstagnachmittag gegen den ersten Gruppengegner aus Leipzig. Die Stuttgarterinnen starteten motiviert, brachten jedoch durch gelegentliche Unachtsamkeit in der Defensive Leipzig immer wieder zurück ins Spiel. Dennoch konnte man mit einem 24:15 den ersten Sieg verbuchen.

Als nächstes traf man auf das Team des MRFC aus München. Die Stuttgarter Spielerinnen waren in ihrem zweiten Gruppenspiel besser im Rhythmus und ließen weniger Chancen der Gegnerinnen zu, wodurch es gelang das Spiel mit 22:10 zu gewinnen. Trotz des zweiten Sieges, fiel der Jubel der Stuttgarter zunächst verhalten aus. Flügelspielerin / Gedrängehalb Laura verletzte sich bei einem Tackel in den Schlussminuten des Spiels; sie fiel für das gesamte Turnier, sowie die nächsten Wochen aufgrund eines Schlüsselbeinbruches aus. Wir wünschen ihr auf diesem Wege gute Besserung!

Nach einer langen Pause, stand für die Mannschaft aus Stuttgart dann das letzte und wohl schwerste Spiel des Tages auf dem Plan: es ging gegen den Vorjahressieger aus Köln. Gegen den ASV konnte der SRC keine Punkte erzielen und hatte in der Defensive einiges zu tun, sodass der erste Turniertag mit einer hohen 61:0 Niederlage endete. Als sechstbeste Mannschaft der Vorrunde hatten es die Stuttgarterinnen aber geschafft für das Cup- und Plate-Viertelfinale zu qualifizieren.

Mit einem Spiel gegen die zweite Münchner Mannschaft, die StuSta München, sollte am Sonntagmorgen der zweite Turniertag aus Stuttgarter Sicht eingeläutet werden. Der SRC ging die Partie druckvoll an, schaffte es gegen stark verteidigende Münchnerinnen jedoch nicht zu punkten und geriet schließlich in Rückstand. In der zweiten Hälfte der Partie agierte StuSta wacher und vor allem aggressiver, sodass die Stuttgarterinnen keinen rechten Zugriff auf ihr eigenes Spiel finden konnten. Sie mussten sich schließlich mit 0:34 geschlagen geben.

Damit wartete im Halbfinale um die Plate mit dem HRK ein bekannter Gegner aus der Liga Süd-West. Das hart umkämpfte Spiel startete mit einem frühen Versuch über die Flügel für das Team aus Stuttgart, doch es gelang ihnen nicht die Führung zu verteidigen. In letzter Minute sicherte sich die Mannschaft aus Heidelberg mit einem Versuch den knappen 12:19 Sieg gegen die Liga-Konkurrentinnen.

Für Stuttgart ging es somit im letzten Spiel des Finalturniers darum, den siebten Platz vom letzten Jahr gegen die Spielerinnen aus Leipzig, auf welche man bereits am Vortag getroffen war, zu verteidigen.

Leipzig erwischte im erneuten Duell den besseren Start und brachte die Spielerinnen des SRC bereits früh in Rückstand. Es entwickelte sich ein hartes und vor allem umkämpftes Spiel zwischen den beiden Mannschaften, bei dem auf beiden Seiten Versuche zu verzeichnen waren. Letztendlich endete das Spiel mit einer gelungenen Revanche aus Leipziger Sicht mit einem Versuch unterschied. Das Endergebnis lautete 12:17.

Damit stand fest, dass die Stuttgarterinnen das diesjährige Turnier mit einem dennoch guten achten Platz beendeten. Deutscher Meister der diesjährigen 7er Liga der Frauen wurde der SCN aus Heidelberg.

Der Titel für die Spielerin des Turniers, welcher von den anwesenden Schiedsrichtern vergeben wurde, ging an die Stuttgarter Innendreiviertelspielerin Maike, die mit ihren zahlreichen und sicheren Tackeln etliche Versuche der Gegnerinnen vereitelt, sowie durch starke Aktionen im Angriff viele der Stuttgarter Versuche vorbereitet hatte. Herzlichen Glückwunsch!

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die durch ihre Unterstützung – egal ob im Training (sowohl mental, als auch physisch), auf- sowie neben dem Platz, oder auch als mitreisender Support – den langen Weg bis nach und schließlich in Hamburg erst möglich gemacht haben!